DSWV-Sommerfest: „GGL von der Kette lassen“

Der Austausch in entspannter Atmosphäre stand beim Sommerfest des Deutschen Sportwettenverbands (DSWV) am 24. Juni in Berlin im Mittelpunkt. Dies galt selbstverständlich für alle Gäste, aber insbesondere für den Dialog zwischen dem Verband als Vertreter der Branche und der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Getreu dem Motto „Miteinander statt übereinander sprechen“ tauschten GGL-Vorstand Ronald Benter und DSWV-Präsident Mathias Dahms Ideen und Sichtweisen aus.

Mehr Beinfreiheit

„Regulierung geht nur mit der Industrie. Man muss die Industrie kennen, um gut zu regulieren“, erklärte Benter. Und auch Dahms lobte die Zusammenarbeit. Dies liege auch an gemeinsamen Interessen, etwa bei der Bekämpfung des Schwarzmarkts. „Kanalisieren ist kein Selbstzweck, aber nur im kanalisierten Markt gibt es Spielerschutz“, unterstrich Benter. Dahms betonte die Bedeutung der Behörde und wünscht ihr mehr Kompetenzen in ihrer Arbeit. „Die GGL braucht mehr Beinfreiheit. Die Politik sollte die GGL von der Kette lassen und ihr mehr Entscheidungsgewalt einräumen.“ Aber nicht nur der Behörde wünscht Dahms „mehr Beinfreiheit“ auch für die Industrie hofft er auf mehr Freiräume, etwa bei der Erweiterung des Wettprogramm.

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Bild: Ronald Benter und Mathias Dahms beim DSWV-Sommerfest. © DSWV