19.03.2026
Eurojackpot-Länder bündeln Kräfte für Cybersicherheit
Die europaweite Lotteriekooperation Eurojackpot setzt ein Zeichen im Kampf gegen Cyberkriminalität. Rund 100 IT-Fachkräfte aus den 19 beteiligten Eurojackpot-Ländern trafen sich jetzt in Münster zur ersten gemeinsamen Cybersicherheits-Konferenz. „Eurojackpot verbindet 34 staatlich konzessionierte Lotteriegesellschaften – die Sicherheit unserer Systeme und aller Daten ist die unverzichtbare Grundlage für unsere Kooperation“, betonte Eurojackpot-Chairman Andreas Kötter. Der Westlotto-Geschäftsführer sensibilisierte angesichts steigender Risiken für ein Sicherheitsbewusstsein auf allen Ebenen.
Koordiniert wird das Thema Cybersicherheit in der Eurojackpot-Kooperation seit 2022 von der Cyber Security Working Group. Die steht unter der Leitung von Mikko Kujala von der finnischen Lottogesellschaft Veikkaus. Die administrative Führung des Eurojackpot liegt seit der ersten Ziehung bei Westlotto. Im Kontrollzentrum in Münster werden vor jeder Ziehung die Tipps aus allen Teilnehmerländern aufgenommen, die Ziehungen in Helsinki freigegeben und die Quoten ausgewertet.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen Westlotto zufolge unter anderem Risikomanagement, die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit bei möglichen Störungen und Krisen. Außerdem aktuelle Herausforderungen und Trends, auch im KI-Umfeld. Prof. Dr. Marco Gercke vom Cybercrime Research Institute spielte etwa in seinem Gastvortrag die Simulation eines digitalen Sicherheitsvorfalls im Eurojackpot-Umfeld durch. Gercke berate als international ausgewiesener Experte für Cybersicherheit und Cyberkriminalität unter anderem die EU-Kommission.
Bild: Westlotto-Geschäftsführer und Eurojackpot-Chairman Andreas Kötter eröffnete die zweitägige Konferenz zum Thema Cybersicherheit in Münster. © Westlotto

