Illegales Glücksspiel: GGL-Appell auf der ICE

Die GGL informierte sich auf der ICE Barcelona vom 19. bis zum 21. Januar 2026 in Vorträgen und Round-Table-Formaten über aktuelle Branchenthemen. Darüber hinaus stand laut der Behörde der Austausch mit europäischen Regulierungsbehörden sowie Vertretern der Glücksspielbranche im Mittelpunkt der Messepräsenz. Die Vernetzung mit internationalen Partnern sei für die GGL ein zentrales Element im Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel.

Schwarzmarkt gezielt unter Druck setzen

GGL-Abteilungsleiterin Nadja Wierzejewski stellte im Rahmen des „Gaming in Germany Breakfast“ die Strategie der GGL zur Bekämpfung des illegalen Online-Glücksspielmarktes vor. Das Konzept der Behörde basiere auf einem koordinierten Maßnahmenpaket, das unter anderem Untersagungen, Payment- und IP-Blocking, Maßnahmen gegen Werbung für illegales Glücksspiel sowie ein konsequentes Vorgehen gegen alle beteiligten Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfasst. Darüber hinaus forderte die GGL die legalen Anbieter auf, ihre Handlungsmöglichkeiten zur Eindämmung illegaler Angebote stärker zu nutzen. Aufgrund ihrer Marktkenntnisse, ihres Einflusses und ihrer Kontakte entlang der Wertschöpfungskette könnten sie durch eine konsequente Distanzierung von illegalen Angeboten und eine sorgfältige Auswahl von Geschäftspartnern die staatlichen Maßnahmen wirkungsvoll unterstützen, so die Behörde.

Zielstellung: Stabiler legaler Glücksspielmarkt

Die GGL betonte, dass ein nachhaltiger Erfolg im Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel nur durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten erreicht werden könne. Aufsichtsbehörden, legale Anbieter und Dienstleister. Mit dem Ziel, den legalen Glücksspielmarkt dauerhaft zu stabilisieren und zukunftsfähig zu gestalten.

Bild: © Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder