30.09.2026
Schlag gegen illegales Glücksspiel in Hildesheim
Mehrere illegal aufgestellte Geldspielautomaten sicherten Einsatzkräfte bei einer großangelegten polizeilichen Aktion am 29. September 2026 in Hildesheim. Im Zentrum der Maßnahmen stehen der Betrieb von illegalem Glücksspiel sowie Vorwürfe auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Insgesamt wird gegen 15 Beschuldigte in beiden Zusammenhängen ermittelt. Die Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim, die laut gemeinsamer Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei bereits seit Februar 2026 unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim geführt werden, beruhen auf Erkenntnissen aus anderen Strafverfahren.
Komplexer Einsatz mit massivem Aufgebot an Einsatzkräften
Mehr als 20 Objekte (Wohn- und Gewerbeimmobilien) im Stadtgebiet Hildesheim sowie ein Objekt im Landkreis Hildesheim wurden demnach zeitgleich durchsucht. Der komplexe und sorgfältig vorbereitete Einsatz habe ein massives Aufgebot an Kräften erfordert. Neben Ermittlern aus Hildesheim waren Kräfte aus den Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont-Holzminden und Northeim, mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sowie mehrere Diensthundeführer aus ganz Niedersachsen an den Durchsuchungsmaßnahmen beteiligt. Unterstützt wurden die Maßnahmen von Kräften der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Braunschweig sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Hildesheim. Hier zeigt der NDR ein Video zum Einsatz.
„Wir verfolgen diese umfangreichen Ermittlungen mit höchster Priorität“, erklärte Hildesheims Inspektionsleiter Christian Bomert, der den Einsatz leitete. Unser Ziel ist es, die begangenen Taten zusammen mit der Staatsanwaltschaft lückenlos aufzuklären und konsequent gegen die Verantwortlichen vorzugehen.“ Neben mehreren Geldspielautomaten sowie Diebesgut beschlagnahmten die Ermittler zahlreiche Beweismittel wie beispielsweise Kokain, Cannabis, Bargeld und diverse Mobiltelefone. Eine genaue Auswertung dauert nach Informationen der Staatsanwaltschaft Hildesheim noch an.
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