Westlotto-Spielstudio mit Knut Walter und Sebastian Schneider

Die 47. Ausgabe des Westlotto-Spielstudios war diesmal ein „Spezial“. Gastgeber Axel Weber hat sich gleich zwei Gäste eingeladen, die eine Überzeugung verbindet: dass wissenschaftliches Arbeiten und gelebte Branchenpraxis kein Widerspruch sein müssen. Knut Walter, Gründungsgeschäftsführer der Deutschen Stiftung Glücksspielforschung, und Sebastian Schneider, Verhaltensökonom am Max-Planck-Institut in Bonn und Preisträger des Deutschen Nachwuchsforschungspreises Glücksspielforschung 2026..

Vorhersagen verbessern

Schneider erklärt, wofür er ausgezeichnet wurde: Risikopräferenzen höherer Ordnung – und warum sich menschliches Entscheidungsverhalten unter Risiko damit besser beschreiben und sogar vorhersagen lässt als bisher, obwohl die Verhaltensökonomie über 90 Prozent der Spieler kaum erfasst. Die beiden Gäste erzählen, warum ihr Preis bewusst nur abgeschlossene, international begutachtete Forschung auszeichnet, wie eine Stiftung zwischen Wissenschaft und Politik vermitteln kann und warum ein niedrigschwelliges Screening-Tool eines Tages helfen könnte, riskantes Spielverhalten früh zu erkennen. Die drei diskutieren außerdem, wie unabhängig Forschung sein kann, die von der Branche finanziert wird – und warum Vertrauen, Kooperation und ein langer Atem am Ende mehr bewegen als Verbotsdebatten.

Zu der aktuellen Ausgabe des Glücksspiel-Podcasts geht es hier. Spielstudio ist der Westlotto-Infotalk für die Glücksspielbranche zu aktuellen Themen rund um den Glücksspielmarkt. Unternehmenssprecher Axel Weber tauscht sich im Podcast mit Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Glücksspiel, Gesellschaft oder Kultur aus. In der vorangegangenen Ausgabe etwa war Dr. Christoph Niessen, der Landesvorsitzende des Landessportbunds NRW, zu Gast.

Bild: © Westlotto