Merkur Group: 58 neue Auszubildende und dual Studierende seit August 2026

Für 58 Auszubildende und dual Studierende hat bei der Merkur Group Anfang August 2026 ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Merkur Group-Ausbildungsleiter Konrad Ostermeier begrüßte sie gemeinsam mit seinem Team auf Schloss Benkhausen, dem Weiterbildungszentrum der Unternehmensgruppe. Im Rahmen des ersten Kennenlernens gab es laut Unternehmen nicht nur Einblicke in die unterschiedlichen Geschäftsfelder der international agierenden Unternehmensgruppe. Auch die Werte und Strukturen des Konzerns standen auf dem Programm. Das Interesse an einem Ausbildungsplatz bei den Ostwestfalen sei riesig gewesen. Für die 58 Stellen gingen laut Ostermeier mehr als 2.000 Bewerbungen ein.

Aktuell rund 140 Auszubildende

Derzeit werden rund 140 Auszubildende und dual Studierende in 16 unterschiedlichen Berufsbildern ausgebildet. Die Qualifizierung eigener Nachwuchskräfte hat Merkur zufolge seit jeher einen hohen Stellenwert. Damit leiste die Unternehmensgruppe einen wertvollen Beitrag und unterstütze junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben. „Unsere Auszubildenden haben einen hohen Stellenwert“, erklärt Lars Felderhoff, Vorstandssprecher der Merkur Group. „In Zeiten, in denen Fachkräfte begehrt sind, wollen wir junge Talente früh fördern, begleiten und motivieren. Uns ist wichtig, dass junge Menschen hier nicht nur einen Beruf erlernen, sondern auch persönlich reifen können.“ Unternehmensgründer Paul Gauselmann wusste selbst, wie es war, als Lehrling anzufangen und den eigenen Weg zu gehen. Er habe diese Haltung vorgelebt.

Vielfältige Perspektiven

Die Merkur Group bildet nach eigenen Angaben bedarfsorientiert aus und investiert gezielt in den eigenen Nachwuchs. Wer seine Ausbildung erfolgreich abschließt, profitiere von vielfältigen Perspektiven innerhalb der Unternehmensgruppe und kann den eigenen Karriereweg in unterschiedlichen Fachbereichen gestalten. Antje Kunkies, Chief Human Resources Officer (CHRO) der Merkur Group: „Wir möchten junge Talente langfristig für die Merkur Group gewinnen.“ Deshalb ende die Ausbildung im Unternehmen nicht mit der Abschlussprüfung. Sie sei der Start in eine berufliche Zukunft mit vielfältigen Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten. Ausbildungsleiter Ostermeier ergänzt: „Junge Menschen auszubilden, bedeutet für uns, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Deshalb ist es unser Ziel, dass sich jeder Azubi von Anfang an als vollwertiges Mitglied der Merkur-Gemeinschaft fühlt.“

Das dreitägige Begrüßungsprogramm besteht unter anderem aus einem Besuch im Lübbecker Produktionswerk sowie im Automatenmuseum. Bei einem gemeinsamen Grillen bestehe für die Berufsanfänger die Möglichkeit, erste Kontakte zu den Auszubildenden der höheren Ausbildungsjahre zu knüpfen und sich standort- und berufsübergreifend auszutauschen.

15 Automatenfachleute

Unter den 58 Auszubildenden sind 15 Automatenfachleute. Dazu kommen 24 Ausbildungsplätze in den kaufmännischen Berufen (17 Industriekaufleute, zwei Kaufleute für Dialogmarketing, ein Immobilienkaufmann, ein Kaufmann für IT-Systemmanagement, zwei Fachkräfte für Lagerlogistik und ein Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement). Vier IT-Berufe konnten besetzt werden (ein Fachinformatiker für Systemintegration und drei Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung). Sechs technisch-gewerblichen Berufe (vier Elektroniker für Geräte und Systeme, ein Bauzeichner sowie ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) sowie einer im Service (Hotelfachmann) werden erlernt. Und auch die Ausbildung an der BA/privaten FH im Dualen Studium ist 2026 wieder möglich (vier Bachelor of Arts in der Fachrichtung BWL und ein Bachelor of Arts in der Fachrichtung BWL mit dem Schwerpunkt Finance, ein Bachelor of Science in der Fachrichtung Informatik, ein Bachelor of Science in der Fachrichtung Cyber Security und ein Bachelor of Science in der Fachrichtung IT-Consulting).

Bild: 58 Azubis starten ins Berufsleben und beginnen eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Merkur Group. © Foto Pescht