24.04.2026
DSWV: Parlamentarischer Abend in München
Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) hat am 21. April im Bayerischen Landtag zu einem parlamentarischen Abend eingeladen. Die Veranstaltung machte deutlich: Der Dialog ist wichtiger denn je. Im Mittelpunkt standen laut Verband die anstehende Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrages, die Bekämpfung des Schwarzmarktes sowie die Frage, wie Spielerschutz in einem digitalen Markt wirksam organisiert werden kann.
Kanalisierung als Leitbild
In der lebhaften und offenen Diskussion wurde deutlich, dass alle Beteiligten zwei zentrale Ziele teilen: wirksamer Spielerschutz und die konsequente Bekämpfung des Schwarzmarktes. Zugleich bestand breite Einigkeit darüber, dass beide Ziele nur erreicht werden können, wenn möglichst viele Spielerinnen und Spieler im regulierten Markt aktiv sind. Damit rückte ein Begriff besonders in den Mittelpunkt des Abends: Kanalisierung – also die Lenkung der Nachfrage in legale, kontrollierte Angebote. Sie wurde von zahlreichen Teilnehmern als übergeordnetes Leitbild einer funktionierenden Regulierung hervorgehoben.
Auch die Perspektive des Sports spielte eine wichtige Rolle. Vertreter aus den Ligen machten deutlich, dass bewettbare Wettbewerbe nicht nur wirtschaftlich relevant seien, sondern auch zur Integrität des Sports beitragen. Denn nur in regulierten Märkten können auffällige Wettmuster beobachtet, analysiert und an die zuständigen Stellen gemeldet werden. Für den DSWV bleibt klar: Nur ein starker legaler Markt kann Spielerschutz wirksam gewährleisten, die Integrität des Sports sichern und den Schwarzmarkt nachhaltig zurückdrängen.
Bild (v. l.): DSWV-Vizepräsident Dirk Quermann und Staatssekretär Sandro Kirchner (CSU), MdL, beim parlamentarischen Abend in München. © DSWV