22.05.2026
Winamax und VfB Stuttgart beenden Rechtsstreit
Die rechtliche Auseinandersetzung zum Sponsoringvertrag zwischen Winamax und dem VfB Stuttgart ist offiziell beigelegt worden ist. „Winamax begrüßt die vor der Commercial Chamber des Landgerichts Stuttgart erzielte Einigung“, heißt es in der Mitteilung des Sportwettenanbieters mit Sitz in Paris. „Mit der auf der Einschätzung des Gerichts basierenden Einigung sieht sich Winamax darin bestätigt, die Vorgehensweisen seines ehemaligen Partners hinterfragt zu haben“, heißt es weiter.
Details und Hintergründe
Die einvernehmlich getroffene Einigung sieht laut Winamax eine Zahlung von etwas weniger als zwei Millionen Euro vor. Dieser Betrag liege deutlich unter der ursprünglich eingeklagten Summe, so das Unternehmen. Dem gerichtlichen Verfahren, in dem Winamax von den Rechtsanwälten Dr. Sebastian Petrack und und Johannes Fischer von der Kanzlei Melchers vertreten wurde, waren seitens des VfB Stuttgart demnach Entwicklungen vorausgegangen, die im Sportsponsoring unüblich sind. Hierzu zählen laut Winamax unter anderem die nicht abgestimmte Präsentation eines Nachfolgesponsors fast zehn Monate vor dem Ende des bestehenden Sponsoringvertrages sowie die Ersetzung des Winamax-Markenlogos auf dem Spielertrikot durch das Markenlogo des Nachfolgesponsors während eines laufenden Wettbewerbs und ohne vorherige Zustimmung von Winamax.
Vor diesem Hintergrund hatte sich Winamax entschieden, seine Interessen konsequent zu verteidigen. Dabei habe man sich jedoch jederzeit offen für eine pragmatische Lösung gezeigt, betont der Sportwettenanbieter. Die nun erzielte Einigung ermögliche es, dieses Kapitel endgültig abzuschließen. Winamax engagiere sich weiterhin als transparenter, professioneller und verantwortungsvoller Partner im deutschen und europäischen Sportmarkt, darunter im Handball und im Darts sowie in der europäischen E-Sport-Szene. Dabei lege man besonderen Wert auf die Nähe zur Sportfan-Community sowie die Wertschätzung der Fans.
Bild: © Winamax
