17.07.2026
Next Generation: Zu Besuch bei Automatenunternehmer Julien Schell
„Ohne uns müsste die Hälfte ihren Laden zumachen“. Eine klare Aussage, die Jungunternehmer Julien Schell mit Blick auf die Gastronomie macht. Der Automatenaufsteller aus Dachau betont in unserer Serie „Next Generation“, dass viele Gastwirte auf die Einnahmen aus den Geldspielgeräten angewiesen sind. Das von seinem Großvater Walter Schmidt gegründete Unternehmen WSP-Automaten, das in der Gastronomie in ganz Bayern aufstellt, führt Julien Schell seit 2023 als zweiter Geschäftsführer zusammen mit seinem Vater Peter Schell.
Kampf gegen das Kneipensterben
Das Kneipensterben macht dem Jungunternehmer deshalb zu schaffen. „Man merkt, dass es im ländlichen Raum immer schwieriger wird. Corona war da nochmal ein richtiger Dämpfer.“ Probleme sieht Schell allerdings auch darin, dass nicht nur die Kneipen sterben, sondern auch die Gäste. Hinzu komme, dass sich das Ausgehverhalten der jungen Leute verändert habe. Nicht zuletzt seit Corona hätten sich viele angewöhnt, sich daheim mit Freunden zu treffen und dort etwas zu trinken, anstatt in die Kneipe zu gehen.
Wie man die Gastronomie konkret unterstützen kann, welche alternativen Aufstellorte Julien Schell sieht und warum er in den zwei Spielhallen des Unternehmens auch bewusst Unterhaltungsgeräte aufstellt, lesen Sie jetzt in der Juli-Ausgabe von games & business.
Sie sind noch kein Abonnent? Das lässt sich ändern – hier geht es zum kostenlosen Probe-Abo!
Bild: Drei Generationen Automatenunternehmer am Büro von WSP-Automaten in Bergkirchen: Firmengründer und Großvater Walter Schmidt (v. l.) mit Sohn Peter Schell und Enkel Julien Schell sowie Großmutter Gisela Schell-Schmidt. © games & business