22.01.2026
Wiesbaden vernichtet 40 illegale Glücksspielgeräte
Die Stadtpolizei in Wiesbaden hat in Zusammenarbeit mit der Gewerbeaufsicht rund 40 illegale Glücksspielgeräte in den vergangenen zwei Jahren beschlagnahmt. Wie die Stadt meldet, seien die die beschlagnahmten Geräte mit Hilfe der Betriebswerkstatt des Hochbauamtes inzwischen geöffnet worden. 7.456 Euro hätten sich noch unmittelbar in den illegal aufgestellten Automaten befunden.
Mehrere zehntausend Euro Umsatz pro Monat illegal
Die Gesamtumsätze hätten bei mehreren zehntausend Euro pro Monat für gewisse Zeiträume in der Spitze gelegen. Man habe in vielen Fällen die Software auslesen können und die Buchhaltungsereignisse der Apparate, meldet die Stadt. Den Betrag, der sich noch in den Geräten befand, habe das Kassen- und Steueramt verbucht. Da es sich – neben der Straftat „Illegales Glücksspiel“ – auch um den Tatbestand der Steuerhinterziehung handelt, erfolge das weitere Vorgehen in Abstimmung mit der Steuerfahndung. Zudem müssten die Beträge, die den jeweiligen Betreibern zugeordnet werden können, nachversteuert werden.
Wiesbaden will weiter gegen illegales Glücksspiel vorgehen
Die Geräte wurden demnach unter anderem in Gaststätten und Kiosken konfisziert. Nach Abschluss der Verfahren erfolgt der Stadt Wiesbaden zufolge die Vernichtung der beschlagnahmten Geräte. Stadtkämmerer Dr. Hendrik Schmehl: „Mein Dank gilt der Stadtpolizei, der Gewerbeaufsicht und den Mitarbeitern des Betriebshofes. Natürlich werden wir auch weiterhin gegen illegales Glücksspiel auf dem Stadtgebiet vorgehen.“
Bild: Öffnung der beschlagnahmten Geräte. © Stadt Wiesbaden