Einsatz gegen Vergnügungssteuer-Erhöhung in Dresden

Die Vergnügungssteuer in Dresden erhöht sich auf neu 15 Prozent nach bisher 12 Prozent. Das habe der Stadtrat von Dresden im Rahmen des Haushalts für 2025/2026 in dieser Woche beschlossen, meldet der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland (VA). Ursprünglich war auf Antrag der Fraktion der Grünen eine Erhöhung auf 20 Prozent geplant. Nach Intervention des VA, des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft und der ortsansässigen Aufsteller habe die Erhöhung auf 20 Prozent verhindert werden können. Insbesondere hervorzuheben sei hier das Team von Automatenaufsteller Wolle Förster, betonen die Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland. Förster schilderte unter anderem in einem Brief an Oberbürgermeister Dirk Hilbert, welche gravierenden Auswirkungen die Mehrbelastung für die Unternehmer und die Stadt hätte.

Aufforderung zu konsequenter Verfolgung illegalen Spiels

Die neue Vergnügungssteuer von 15 Prozent, beginnend ab 1. Januar 2026, ist laut Verband ein Kompromiss. Die geplante Gewerbesteuererhöhung habe darüber hinaus verhindert werden können. Und noch einen Erfolg meldet der Verband: So sei in das Haushaltsgesetz aufgenommen worden, dass die Stadtverwaltung aufgefordert wurde, eine konsequentere Verfolgung des illegalen Spiels vorzunehmen.

Wie wichtig es ist, in Städten und Gemeinden über die Auswirkungen der Vergnügungssteuer aufzuklären, ist wiederkehrendes und existenzielles Thema auf den Verbandssitzungen der Landesverbände des Bundesverbands Automatenunternehmen. Auch auf der letzten Sitzung des VA Mitte März in Berlin bekamen die Mitglieder diesbezüglich wertvolle Einblicke und Tipps.

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